Donnerstag, 21. Mai 2026
09.30 – 14.00 Uhr
Hotel Schweizerhof – Bern

Staatsverschuldung
ohne Ende?
Auswirkungen auf Märkte,
Wirtschaft und Gesellschaft

Private Banking Day 2026

Am zehnten Private Banking Day brachten VAV und ABPS führende Vertreter aus der Finanzbranche, der Politik und der Wissenschaft zusammen, um die Auswirkungen der weltweit steigenden Staatsverschuldung auf Märkte, Volkswirtschaften und die Gesellschaft zu erörtern.

In ihrer Botschaft betonte Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements, dass die wirtschaftliche, politische und soziale Stabilität der Schweiz zu den wichtigsten Stärken des Schweizer Bankenplatzes zählt. In diesem Zusammenhang wies sie auf die Bedeutung strenger, zugleich aber flexibler Haushaltsregeln hin.

In einem Fireside Chat knüpfte Philipp Hildebrand, Vizepräsident von BlackRock, an diese Ausführungen an. Er hielt fest, dass das Schweizer Private Banking prädestiniert sei, inmitten der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten zu florieren. Er ging zudem auf den aktuellen Boom bei KI-Investitionen ein und unterstrich, wie wichtig es ist, die europäischen Kapitalmärkte zu stärken, um Innovation zu fördern und den Druck auf die staatlichen Rentensysteme zu verringern.

Grégoire Bordier, Senior Managing Partner bei Bordier und Präsident der ABPS, stellte die aktuelle Verschuldung in einen historischen Kontext und hob hervor, wie wichtig es aus politischer Sicht ist, Wachstum klar zu priorisieren.

In einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion erörterten Pierre Collin-Dufresne, Finanzprofessor an der EPFL und am SFI, Sabine D’Amelio-Favez, Direktorin der Eidgenössischen Finanzverwaltung, Maria Vassalou, Leiterin des Pictet Research Institute, sowie Mike O’Sullivan, Autor und Forbes-Contributor, die Folgen steigender Verschuldungsniveaus, insbesondere in den USA, und betonten, dass diese letztlich von der Fähigkeit der Staaten abhängen, demografische Herausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig technologische Innovationen produktiv zu nutzen.

In seinen Schlussworten betonte Giorgio Pradelli, CEO von EFG International und Präsident der VAV, dass die solide Haushaltslage der Schweiz in Zeiten rekordhoher globaler Verschuldung einen wichtigen Wettbewerbsvorteil darstellt. Zugleich hob er die Bedeutung der langjährigen Expertise des Schweizer Bankensektors hervor, um dringend benötigte private Investitionen effizient zu allokieren.

Referenten

Karin Keller-Sutter

Bundesrätin
Vorsteherin
Eidgenössisches
Finanzdepartement

Pierre Collin-Dufresne

Finanzprofessor
EPFL und Swiss Finance Institute

Sabine D’Amelio-Favez

Direktorin
Eidgenössische Finanzverwaltung EFV

Mike O’Sullivan

Autor und Forbes Contributor

Maria Vassalou

Head
Pictet Research Institute

Philipp Hildebrand

Vice Chairman
Blackrock

Carolin Roth

Wirtschaftsjournalistin

Grégoire Bordier

Präsident VSPB
Unbeschränkt haftender
Gesellschafter Bordier & Cie

Giorgio Pradelli

Präsident VAV
CEO
EFG International

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